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Wir über uns

Das Prinzip des "Etwas verwirklichen dadurch, dass man es weitergibt"


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

Die predigenden Frauen.

Srila Puri Maharaja gibt uns ein Beispiel mit Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura; eine seiner Schülerinnen, eine junge verheiratete Frau wollte mit ihm alleine sprechen. Er sagte nur: "Nein, das geht nicht. Du musst Jemanden mitbringen. Wenn Du mit mir sprechen willst, das kannst Du gerne machen, aber bringe irgend Jemanden mit, der Dein Vertrauen hat." Aber sobald sich Jemand in ein Zimmer einschließt, die Tür zumacht, kann man anfangen, zu spekulieren. Dann kann man Verdacht schöpfen. Und wenn die Menschen Verdacht schöpfen über den geistigen Meister und seine Beziehung zum entgegengesetzten Geschlecht, dann ist das Vertrauen in ihn vorbei. Dann ist auch sein Dienst vorbei. Die ganze Funktion ist vorbei. Und deshalb, weder ein Sannyasi noch ein Grihastha, noch ein Tempelpräsident, noch irgend Jemand anders sollte sich in einen Raum einschließen, oder die Tür zumachen, wenn er mit einer Frau alleine ist. Bei offener Tür kann man schon sprechen, wenn Leute davor sind. Man sollte die strengen Regeln diesbezüglich beachten, dann wird man auch keine Probleme haben. Denn sobald andere dabei sind, kann man auch sofort spüren, dass auch Krishnas Schutz dabei ist. Wenn man in der Gemeinschaft von Vaishnavas ist, wird man einfach nicht so materialistisch im Verstand.

Auf der anderen Seite kann man sehen, dass viele Frauen heute ohne Schutz sind. Sprich: die Frauen, die noch nicht verheiratet sind; sprich: die Frauen, die Kinder haben(aber keine Väter, die danach schauen);sprich: die jungen Mädchen, die gerade aufwachsen und in ihrer jugendlichen Krise stehen; sprich: die Witwen; sprich: die älteren Vaishnavis, die keine Männer haben. Du kannst ungefähr sagen(übern Daumen gepeilt), dass 80 % der Frauen oder 80 % des Lebens einer Frau heute unbeschützt sind von Seiten eines Mannes, der wirklich die Verantwortung für sie übernimmt. Das ist eine Menge. Vielleicht sind es 70 % ?!Vielleicht sind es mehr als 80 %?! Ich sage, über den Daum gepeilt. Der Großteil des Lebens einer Frau von heute ist ohne eine richtige Zuflucht. Und sie wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Wenn es keine Frauenprediger gibt, die das wirklich zu Herzen nehmen, dass man den Schwestern helfen, für sie da sein muss, dass man ihnen die Liebe gibt, die sie brauchen, ja was wäre das für eine traurige Situation.

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