Home      Impressum
Wir über uns

Das Prinzip des "Etwas verwirklichen dadurch, dass man es weitergibt"


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

Die predigenden Frauen.

Unabhängig davon stellt die intensive Anziehungskraft zwischen männlich und weiblich stets eine Gefahrenzone dar. Und wenn das nicht so wäre, hätte das Srimad Bhagavatam nicht gesagt: "...dass nicht einmal Väter mit ihren eigenen Töchtern in einem Raum alleine sein sollten..." Nicht, weil sie unbedingt was Schlechtes machen würden, aber wenn dann diese Mentalität, diese Anziehungskraft "Butter und Feuer-Energie" zusammenkommen, da wird das Gemüt sehr leicht gestört. Und eine sexuelle Anziehung zu verspüren, zu Jemanden, mit dem man sich nicht verheiraten möchte, nach dem man nicht wirklich schauen möchte, das wäre ja nichts weiter als eine Störung im Bewusstsein. Und um diese Störung so weit wie möglich zu vermeiden, wird in der vedischen Gesellschaft eben alles doch so organisiert, dass man zwar zusammen, aber nicht durcheinander gewürfelt ist. Es besteht immer ein respektvoller Abstand. Manche Menschen aus der modernen Welt von heute, die das dann so hören, die denken: "Ihr spinnt!" Denn da küsst und umarmt sich jeder. Ein kunterbunter Haufen. Von den ganzen Abtreibungen; den vielen verlassenen Frauen; den anderen negativen Seiteneffekte will dann Niemand etwas wissen. Vor allen Dingen will Niemand das Eine mit dem andern verbinden und sagen: "Ja, das ist gekommen, weil wir darauf nicht geachtet haben, es richtig zu machen."

Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Matajis ihre Pflichten erkennen. Sicherlich können Matajis auch zu Männern predigen. Und Männer können auch zu Frauen predigen, das ist überhaupt kein Problem. Doch wenn `s persönlicher wird, wenn es darum geht, einen privaten Ratschlag zu bekommen, wenn es darum geht, dass man sein Herz ausschütten möchte vor Jemanden, dann ist es viel besser, wenn eine Mataji ihr Herz einer Mataji offenbart. Oder mit dem geistige Meister. Aber mit dem geistigen Meister, selbst mit ihm wird gesagt, dass man niemals alleine mit dem geistigen Meister in einem Raum sein sollte. Damit Niemand den geistigen Meister verdächtige, dass er ja auch irgendwo noch materielle Gedanken hegt diesbezüglich. Das ist nun auch nicht etwas, was von der Hand zu weisen ist. Immerhin ist diese Anziehung so stark in dieser Welt, dass wir sogar schon mal gesehen haben, dass geistige Meister sich dann mit ihren Schülerinnen verheiratet haben. Wenn selbst solche Sachen sich schon manifestiert haben, dann ist ja der Verdacht nun nicht von der Hand zu weisen. Die Veden geben den Ratschlag: "Halt! Aufpassen!"

<<< zurück     Menu     weiter >>>
altindische Philosophie altindische Philosophie
Neuerscheinungen Neuerscheinungen
Vorträge auf Tonträgern Vorträge auf Tonträgern
Vorträge zum Download
Vorträge zum lesen
heilige Schriften
über die Bhakti Bhakti-Yoga Tradition
spirituelle Ernährung
Ayurveda
Yoga
Links
Mail