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Wir über uns

Das Prinzip des "Etwas verwirklichen dadurch, dass man es weitergibt"


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

Trenne immer das, was Du für Dich selber brauchst, von Deinen Predigtaktivitäten

Wenn davon Jemand lebt für sich ...(da gibt es den Witz) Und zwar: Da wird gefragt, was die verschiedenen Religionen mit den Spenden ihrer Gläubigen machen? Da trafen sich mal ein paar Leute zum Gespräch. Der Erste war ein Christ. Er sagte: "Wir machen eine Linie auf dem Boden und werfen all die Spenden in die Höhe. Was auf der rechten Seite der Linie liegt, das bekommt Gott und was auf der linken Seite liegt, das bekommen wir für unsere Notwendigkeiten." Dann kam ein Mohammedaner und der sagte: "Nein, wir machen das anders. Wir machen einen Kreis auf den Boden, schmeißen die Spenden hoch, und alles was im Kreis ist, das ist Gottes, doch was außen drum herum liegt, ist für seine Diener." Dann kam ein Jude, er sagte: "Wir haben ein anders System. Wir nehmen auch all die Spenden, werfen sie in die Luft, und sagen: "Gott greif, was Du brauchst!" Und das was runterfällt, ist für uns."
Natürlich nur ein kleiner Witz, bitte!

Aber die Tatsache ist, dass für die Vaishnavas dieses Dilemma nicht existieren darf! Traditionsgemäß sehen wir, dass wenn die Person im Namen der transzendentalen, spirituellen Spenden ihre eigenen Finanzen damit decken will und dann auch noch möglicherweise nicht einmal bescheiden leben kann, die Spiritualität damit ihr Ende nimmt. Dann glaubt das keiner mehr. Dann ist das nicht mehr echt. Und diesbezüglich müssen wir das, was wir machen, beschützen. Deshalb hat diese finanzielle Situation sogar mit der Predigt zu tun. Und Prabhupada hat uns das gesagt: "Wenn Ihr für meine Bücher arbeiten wollt, das ist natürlich toll. Aber das macht Ihr in Eurer Freizeit. Wenn Ihr Ausgaben habt, dann geht Ihr und verdient das irgendwie." Das ist die andere Seite. Das ist eine Pflicht. In dem Sinne sollte man das sich sehr gut vor Augen halten, und auch sehen, dass die Ashrams generell ja keine Einnahmen haben. Die Ashrams sind abhängig von den Spenden. Z.B. sind in den Ashrams die Jugendlichen in ihrer Phase, um Krishnabewusstsein zu studieren. Diese jungen Menschen haben keine Einkünfte. Deshalb sollten im Grunde die Grihasthas und die reicheren Menschen diese Ashrams mit finanzieren. Man bezahlt da, damit im Studentenprogramm die Veden studiert werden können. Deshalb gibt ein Haushälter sehr gerne Spenden an einen Tempel. Aber nicht, damit dort Jemand die ruhige Kugel schiebt und gemütlich lebt. Oder besser gesagt: "Du arbeitest, damit der nicht arbeiten muss." Das geht nicht. Das würde alles kaputt machen.

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