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Wir über uns

Das Prinzip des "Etwas verwirklichen dadurch, dass man es weitergibt"


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

Trenne immer das, was Du für Dich selber brauchst, von Deinen Predigtaktivitäten

Aber die Predigt ist ja keine Firma. Die Predigt ist ein Weitergeben der inneren Substanz, des Gehaltes. Aber vom Predigen kommen eben auch Spenden. Und von diesen Spenden sollte Niemand leben. Von diesen Spenden sollte wiederum die Predigt organisiert werden. Das sollte alles in die Abteilung "Dana" gehen. "Dana" heißt: Die Verteilung(wo alles verteilt wird).Brahmanen, die praktizieren "Dana". Sie verteilen alles an Andere, was sie bekommen haben. Die setzen sich nicht drauf und machen Depots in den Schweizer Banken. Das wären keine Brahmanen. Ein Brahmane gibt wider aus, was er bekommt. Und so soll das auch sein .Und das bedeutet ja z.B., um es zu belegen; Srila Prabhupada hatte zu seiner Zeit seine Bücher von vielen Devotes produzieren lassen. Da wurde sehr hart gearbeitet, und einige von diesen Devotes, die dort mitarbeiteten, waren auch verheiratet. Und sie bekamen dort ein monatliches Gehalt ausgezahlt. Als Srila Prabhupada das erfuhr, da sagte er: "Das möchte ich nicht. Ich möchte, dass die, die für meine Bücher arbeiten, das freiwillig tun. In ihrer Freizeit. Ich möchte nicht, dass sie das entgeldlich machen. Vielleicht gibt es Ausnahmen zu dieser Regel? Vor allen Dingen gibt es Ausnahmen, wenn ein Gottgeweihter ein Geschäft für Krishna macht. Ich gebe Dir ein praktisches Beispiel. In Südamerika haben die Tempel manchmal eine Boutique oder so etwas(wegen der Finanzierung)Und manchmal ist der Tempelpräsident ein Haushälter. Und der verwaltet den Tempel, organisiert die Predigt und organisiert auch die Boutique. Mit Erlaubnis vom geistigen Meister. Mit Erlaubnis von der jeweiligen Vaishnavafamilie dort, der Isthagosti wird ihm erlaubt, z.B. 20 % der Profite der Boutique für seine Familie benutzen zu dürfen. Das kann so sein, da er ja den Tempel verwaltet, das ganze Einkommen dirigiert und auch funktionsfähig macht. In so einer Ausnahmesituation kann die Vaishnava-Isthagosti schon einmal sagen: "O.k., hier dieser Grihastha kann von einem Tempelobjekt leben." Aber nicht von den Spenden, die Sonntags gegeben werden, oder die Jemand zum Tempel bringt. Davon kann niemals Jemand leben.

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