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Wir über uns

Das Prinzip des "Etwas verwirklichen dadurch, dass man es weitergibt"


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

Wir predigen nicht, um eine Institution ins Leben zu rufen. Sondern wir predigen, um die Gemeinschaft, die Institution der Vaishnavas und aller ihrer Mitglieder frei zu halten von unreinen Einflüssen.

Das gleiche Prinzip besteht im Tempel, dass man natürlich denjenigen, die sich der spirituellen Familie zugehörig fühlen(und die jetzt sagen, wenn man ein Schüler wird: "Bitte unterweise mich!") das Wissen übermittelt. So wie Arjuna zu Krishna sagt: "Bitte nimm jetzt die Position meines Lehrers ein und unterweise mich, "Prapanam" -ich bin eine Seele-hingegeben. Jetzt sage mir, was richtig für mich und was falsch ist. In dem Moment, wo das Jemand sagt, da ist der Andere, dem das gesagt wird, voll verantwortlich(wenn das eine aufrichtige Beziehung und nicht nur ein Drama für` s Theater ist). Wenn das eine aufrichtige Beziehung ist, wo Jemand dem geistigen Meister oder seinem Vertreter sagt: "Bitte unterweise mich, was soll ich tun, wie soll ich mich verhalten?" Dann bekommt man gleich eine riesige Verantwortung. Denn jetzt, was Du sagst, wird dieser Person ihr Leben beeinflussen. Und vielleicht einschneidend beeinflussen. An erster Stelle steht da ja der Einfluss, dass sie möglicherweise alles dumme Zeug aufgeben wird, was sie bisher gemacht hat im Leben. Und das ist natürlich ein unglaublicher Einfluss. Dann muss man nicht nur das Negative entfernen aus dem Leben, man muss auch das Positive entfachen. Und das Positive ist eine Idee, wie man sich in Krishnas Dienst beschäftigen könnte. Was man zu Krishnas Freude, im Dienste zu Gott machen könnte. Das ist es. Das ist wichtig. Jemand muss beschäftigt sein im Sinne seiner Ideale. Wenn man Ideale hat, aber sich nicht im Sinne dieser Ideale beschäftigt, fühlt man sich leer. Die Ideale fordern einen: Komm mach was, verwirkliche die, setz Dich nicht nur hin und meditiere nur für dich oder sei gleichgültig. Nein, versuche, alles anzuwenden. Versuche zu finden, wo Dein Herz in diese Richtung fließen kann!

Bevor ich das Krishnabewusstsein kennen gelernt hatte, war ich überzeugt davon, dass die einzige Art und Weise in dieser Welt etwas zu verändern, eine gewalttätige Revolution gegen die Ungerechtigkeit sei. Wie glücklich war ich, von Sri Caitanya Mahaprabhu zu hören. Dass man eine "Liebesrevolution" machen könnte. Eine Revolution ohne Waffen, ohne Blutvergießen. Eine Revolution, die entschlossen ist wie nichts. Und die gegen all das vorgeht, was uns entgegensteht. Eine Revolution, die konsequent ist, und die es mit Jedem gut meint. Diese transzendentale Revolution entspricht dem, was die Welt braucht, was unser Herz sich ersehnt.

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