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Wir über uns

Die Predigt


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

Der Lutscher-Sankirtan

Der Tempel, der mit 30 000 Dollar verschuldet war. Und kein Mensch wusste, wie das weitergehen sollte. Sie hatten schon nichts mehr. Keine Ware. Nichts mehr. Und da dachte ich: "Mensch, wie geht denn das hier weiter?! Das ist ja unmöglich." Erst mal haben wir dann ein Treffen gemacht, wo ich die Devotes fragte, ob sie dieses Projekt wirklich weitermachen wollten. Und diese Devotes waren ganz ernsthaft und sagten: "Wir können es probieren." Aber was machen wir nur?" Denn wir hatten keine Bücher mehr. Es war nichts da. Es war alles abgebrannt, bis auf`s Letzte. Schließlich hatte ich eine Idee: "Wir kaufen uns Lutscher." Wir gingen zu einer großen Süßigkeitsfabrik, kauften uns so einen riesigen Kasten Lutscher, opferten diese zu Krishna und sagte dann zu den Devotes: "Und jetzt geht ihr mit den Lutschern los und bittet jeden um eine Spende für den Tempel. Und erst mal haben sie große Augen gemacht. Ich weiß nicht, wo die Idee her kam. Plötzlich hatte ich die Idee, vielleicht können wir Lutscher verteilen. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie das war. Und dann ging es los, und die Devotes fingen an, diese Lutscher zu verteilen. Jeder verteilte so Hundert, Zweihundert, Dreihundert und bekam Spenden von rechts und von links, und das Geld kam nur so rein. Das waren die Matajis, die gingen raus, völlig ohne eigenes Interesse und verteilten diese Lutscher und Lutscher. Das Geld kam rein. Ich saß da nur und gab meine Vorträge und schaute, dass alles lief. Nach drei Monaten hatten wir keine Schulden mehr. Die ganzen Schulden waren bezahlt. Der Hausbesitzer konnte es nicht glauben. "Was ist denn hier los? Die bezahlen plötzlich." Und nachdem drei Monate vorbei waren, hatten wir auch noch Geld ,um wieder Bücher drucken zu können. Weiter sprach ich mit den Devotes und sagte: "Krishna hat uns so einen Segen gegeben, dass wir rausgefunden haben, wie wir hier für Krishna Geld verdienen können. Innerhalb von 3 Monaten habt ihr eine unheimliche Leistung vollbracht!" Weiter sagte ich: "Warum machen wir nicht das gleiche weiter, bis wir noch mal genug Geld haben, um für Krishna einen schönen Bauernhof kaufen können?" Und sie waren Feuer und Flamme. Und sie sagten: "Wo immer hin, wir gehen mit." Und dann ging der ganze Marathon; der Lutschermarathon weiter, aber dann gaben wir mittlerweile auch noch ein kleines Heftchen über die Meditation im Zeitalter des Streites dazu. So fing die Buchverteilung dort an. In diesem Marathon haben wir über 150 000 Heftchen von diesem verteilt. Nach vielleicht drei,vier,fünf Monaten hatten wir 70 000 Dollar auf der hohen Kante, nebst der Tempeleinnahmen und haben die Farm "Nova Gokula" gekauft. Das ist die schönste und größte Farm, die es bis jetzt im Krishnabewusstsein in Südamerika gibt. Ein wunderbarer Platz mit reinem Wasser; Wasserfällen, die aus dem Berg rausstrudeln. Eine große Anlage, zwischen Rio und Saul Paul. Und das war das Resultat von einfach nur den Wusch haben, Prabhupada zufrieden zu stellen. Von diesem Standpunkt her kann ich wirklich sagen, dass wenn Krishna etwas möchte, dann wird das passieren. Das war der Enthusiasmus von diesen paar Devotes.

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