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Wir über uns

Die Predigt


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

Der Lutscher-Sankirtan

So mutig. Das ist das Krishnabewusstsein. Da wird man mutig. Und da macht man Dinge, die man sich nicht vorstellen kann. Predigen ist so etwas lebendiges; so etwas abenteuerliches; so eng mit Mahaprabhu und Nityananda verbunden zu sein, und irgendwo die nächsten Überraschungen zu erleben. Aber man darf nicht die Demut dabei aufgeben: "Jetzt bin ich ein Prediger geworden. Schau mal, was ich gemacht habe." Dann kriegst du gleich einen drauf. Das warst nämlich nicht du; das bist nämlich nicht du; das kommt nämlich nicht von dir. Aber es darf durch dich gehen, wenn du dazu bereit bist, dich in dieses transzendentale Abenteuer mit Krishnas Plänen einzulassen, und wenn du dich dafür anstrengen möchtest. Die Beispiele überhäufen sich nur so. Wie viele wunderbare Dinge im Namen von Srila Prabhupada vollzogen worden sind und weiter vollzogen werden, wie viele Menschen sich nach Prabhupada sehnen. Alles ist in Krishnas Kontrolle. Du brauchst überhaupt keine Furcht oder irgendwelche Scheu zu haben. Alles kommt so, wie es kommen soll. Aber du darfst dabei sein, du darfst mitmachen und diese wunderbaren Erlebnisse mit anderen teilen. Denn es ist ein schönes Erlebnis, Menschen zu treffen, die die Wahrheit suchen. Und solche Menschen sind der beste Freund und der beste Kontakt, den es im Leben überhaupt gibt. Lass es nicht überschatten von äußeren Betrachtungen; wie gemütlichem Leben, Faulheit u.s.w. Dulde keine Beeinträchtigung, sei enthusiastisch und finde raus, was Krishnas Plan mit dir ist.

Nicht im wildesten Traum meiner Nächte hätte ich mir je vorgestellt, dass ich mal was mit Südamerika zu tun haben würde. Ich kann mich jetzt noch gut daran erinnern, wie mich Prabhupada dann endlich nach Südamerika geschickt hatte. Da saß ich im Flugzeug, und überlegte, was ich denn überhaupt über dieses Land wusste; dass es da Indianer gab, die Pfeile mit dem Mund durch so ein Rohr schießen können; dass da viel, viel Gummi wächst und dass es auch viele Bananen hat; das alles kam mir als einziges in den Sinn. Das war alles was ich über Südamerika überhaupt wusste. Und ich kam an, um der Tempelpräsident in Saul Paulo zu werden. Mit nicht einem Wort Portugiesisch. Aber so ist die Bewegung von Prabhupada. Wenn Prabhupada mich schickt, dann muss es so sein. Dann soll es auch so sein! Da wird irgend eine große Überraschung auf mich warten. Und die wartete auch auf mich.

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