Home      Impressum
Wir über uns

Die Predigt


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

"1973 - Swami B.A.Paramadvaiti predigt in Ostberlin"

Was nicht bedeutet, dass der geistige Meister wirklich wissen will, was du alle Nase lang machst. Überhaupt nicht. Das ist genauso, wie bei einem kleinen Kind, dass die ersten Schritte macht. Da ist der Vater sehr bedacht drauf, dass er nicht umfällt und sich irgendwo stößt oder so. Ja, er nimmt ihn auch an die Hand und ist ganz froh, wenn das Kind die ersten Schritte macht. Und hält seine Hand: "Schön, schau mal, mein Sohn läuft." Aber wenn er nach drei Jahren immer noch nur läuft, wenn du ihn an der Hand hältst, dann fängt es an, dem Vater auf die Nerven zu gehen. "Kannst du nicht mal alleine gehen? Nun mach doch mal!" In anderen Worten, es ist ein Anliegen des Vaters, dass die Söhne und Töchter so unabhängig wie möglich sein können; so frei und fähig wie möglich. Aber er hat natürlich ein Auge drauf, schaut, ob sie auch wirklich verstehen, wie das geht. Und wenn er sieht, die können das, und die gehen richtig, natürlich, lässt er sie dann sofort frei gehen. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Und trotzdem, im Herzen fühlt sich der Schüler immer sehr abhängig vom geistigen Meister. Auch wenn der geistige Meister sagt: "Du geh dahin, und mach mal einen Tempel auf!" Ich meine; das hat Prabhupada mit seinen Schülern manchmal gemacht, obwohl sie nur ein Jahr beim Krishnabewusstsein dabei waren.

<<< zurück     Menu     weiter >>>
altindische Philosophie altindische Philosophie
Neuerscheinungen Neuerscheinungen
Vorträge auf Tonträgern Vorträge auf Tonträgern
Vorträge zum Download
Vorträge zum lesen
heilige Schriften
über die Bhakti Bhakti-Yoga Tradition
spirituelle Ernährung
Ayurveda
Yoga
Links
Mail