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Wir über uns

Die Predigt


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

"Das Predigen über die vertraulichen Spiele von Sri Sri Radha und Krishna"

Trotzdem, wenn wir über Radhas und Krishnas transzendentale Liebesspiele sprechen, über Vrindavan, über die Schriften (die von großen Vaishnavas verfasst worden sind), dann wird sehr viel Vorsicht empfohlen. Dass wir um Gottes willen ja nicht denken, dass Radha und Krishna eine weltliche Erotik, eine sexuelle Beziehung hätten, die einfach nur auf dem Lustprinzip aufgebaut ist. Davor werden wir aber gewarnt und gewarnt und nochmals gewarnt. Denn die göttliche Liebe zwischen Radha und Krishna, (obwohl sie nach außen hin die Ähnlichkeit eines Liebespaares hat, von unserer Sicht her), sie aber im Gunde der Ursprung aller Liebesbeziehungen überhaupt und als solches sind; dann kann man sich natürlich sehr leicht verirren, verwirren, ja möglicherweise kann sogar Jemand in seiner Meditation über Radha Krishna sich das so vorstellen, dass es fast wie ein romantischer Film ist, den man sich da ablaufen lässt; und wo man selber dann versucht, sich mental rein zu versetzen. Aber solltest du denken, ich bin Krishna, der Radha genießt? Oder solltest du denken: "Ich bin Radha, die von Krishna genossen wird?" Das ist ja naheliegend für einen materiellen Verstand, der sich in solche Beziehungen mit einem eigenen Genussprinzip nähert. Und davor warnen uns die Acaryas. Durch und durch. Und deshalb dürfen wir in den Vorträgen oder in der Präsentation des Krishnabewusstseins, vor allem im Öffentlichen, diese ganz geheimnisvollen vertrauten Spiele und Beschreibungen, die in den Schriften sind, nur mit sehr viel Vorsicht benutzen, und generell überhaupt nicht besprechen. Ja, bis hin zu dem Rat, das "Govinda Lilamrita " dann: "ujjvala-nilaman", die Gita Govinda; dann die Schriften von Candidasa und von Vidyaputi,- dass diese speziellen Schriften und Bücher den Vaishnavas im Generellen verboten sind. Das Zitat diesbezüglich heißt: Gewöhnliche Sannyasis sollen die nicht lesen. Das ist ein interessantes Zitat. Denn generell werden Sannyasis als diejenigen beschrieben, die reif sind und Vorträge geben und rumreisen. Aber es wird gesagt:" Gewöhnliche Sannyasis sollen diese Schriften nicht lesen". Und dann fragte mal Jemand Srila Sridhar Maharaja : "Ja, warum sind sie dann überhaupt geschrieben worden?" Und daraufhin sagte er: "Sei kein Atheist! Glaube nicht, dass nie Jemand dahin kommen könnte, dass er die lesen könnte!"

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