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Wir über uns

Die Predigt


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

"Das Predigen des Krishna - Bewusstseins zu denjenigen, die überhaupt keine vedischen Regulierungen kennen; sprich: Mlecchas, sprich Drogensüchtige, Frauenmißhandler, Fleischesser, Schlächter, Lügner..."

Ich meine, auch in Indien gab es schon die Vishnuprija-ashrams. Die Idee, dass auch für Frauen Gemeinschaften gegründet werden müssen, gab es wohl schon in Vrindavan, aber im kleineren Rahmen. Nicht als Standard, dass neben jedem Tempel auch gleichzeitig ein Brahmacharini-ashram existierte. Das gab es nicht. Das waren mehr oder weniger Sonderprojekte. Und währenddessen, wenn ich sehe wie sich das heute entwickelt hat, wie die Beteiligung der Frauen im Krishnabewusstsein ist, meine Güte; das ist unglaublich. Wie einsatzbereit sie waren. Oder sind. Wie viele Dienste sie gemacht haben. Ja Frauen haben ganze Tempel aufgebaut. Und so viel Hilfe haben sie gegeben. Da kann man nur sehen, das ist einfach ein Zeichen der Zeit. Jetzt gibt es eben auch Neuentwicklungen in der Welt. Und diese Neuentwicklungen sind auch alle zur Begünstigung des Vaishnavalebens. Und davon kann man noch viele andere Beispiele geben.

In der Predigt verändern sich einfach auch viele Dinge. Und da es uns in der Predigt darum geht, das Höchste und Schönste der Welt den Menschen schmackhaft zu machen, es an sie heranzubringen, überlegen wir uns auch, wie das am besten geht? Wie man das am besten macht? Auf welcher Ebene beschäftige ich mich denn diesbezüglich? Es ist sehr wichtig, dass es Sannyasis gibt. Es ist sehr wichtig, dass es tolle Grihasthas gibt. Es ist sehr wichtig, dass es Mataji-ashrams gibt. So viele Dinge. Aber die offenbaren sich dann auch allmählich. Und deshalb ist ein geistiger Meister auch befähigt, Änderungen vorzunehmen. Einfach die jeweiligen Anwendungen des Krishnabewusstseins der Zeit, dem Platz und dem Umstand entsprechend so zu modifizieren, um dem eigentlichen Gehalt, dem eigentlichen Wunsch, dem eigentlichen Sinn zu entsprechen. Und das kann man nicht leicht verstehen. Das ist jetzt einzig und allein von der Aufrichtigkeit des Herzens her zu beurteilen.

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