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Wir über uns

Die Predigt


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

Jeder Platz ist begünstigt, den Heiligen Namen zu empfangen und auch jede Person.

In diesem berühmten Vers:

"yare dekha, tare kaha Krishna -upadesa amara ajnaya guru, nana tara ei desa" (C. C. Mad. 7.128)

sagt Caitanya Mahaprabhu dem Haushälterbrahmanen Kurma : "Du bleibst zu Hause und lehrst alle, die um dich herum sind die Botschaft von der Bhagavad-Gita und vom Srimad Bhagavad Gita. Wenn du das so machst, dann wirst du sehen, dass du ein geistiger Meister werden kannst und die Menschen um dich herum retten kannst." Und in dem nächsten Vers aber:

"kabhu na vadhibe tamara visaya-taranga punarapi ei zhani pabe mora sanga"

"Und wenn Du das wirklich von Herzen machst, dann wisse, dass ich hinter dir stehe, dass ich da das Ganze ermögliche." Das ist gar nicht möglich von unserer Seite her, Jemanden zu informieren, das Herz von Jemanden zu berühren. Das kann nur Krishna, der im Herzen eines Jeden weilt. Aber uns hat er den Auftrag gegeben, über ihn zu reden, und alle Menschen damit zu verbinden. Soweit das in unserer Möglichkeit ist. Das ist so ähnlich, wie wenn es einen Waldbrand gibt, oder irgend ein Brand; ja wer auch nur ein klein bisschen Wasser tragen kann, der kann auch mithelfen. Ja, wenn es auch nur ein Fünkchen vom ganzen Brand löschen wird, aber jedes Fünkchen ist ein Fünkchen und so ergänzt sich das.

Deshalb ist die ganze Anstrengung, die wir im Krishnabewusstsein machen auch niemals verloren, sondern, was dort eigentlich sich vollzieht, ist, dass manchmal pflanzt man einen Samen, aber es kann 20 oder 30 Jahre dauern, bis der aufgeht. Man braucht nicht denken, alles muss gleich einen Erfolg haben, gleich ein Resultat haben. Sri Krishna, der verbreitet seine Botschaft hier, der schickt seine Geweihten dorthin, das ist eine sehr interessante Art und Weise, wie sich das vollzieht. Wenn ich sage, interessant, meine ich jetzt auch eine geschichtliche Beobachtung über die letzten 500 Jahre hinweg. Wie sich Chaitanya Mahaprabhus Bewegung verbreitet hat, und was für verschiedene Krisen es diesbezüglich auch gab. Denn immerhin sind wir im Kaliyuga. Und wir sollten uns nicht wundern, wenn es schwierig wird. Eher sollten wir sagen, wenn es irgendwann irgendwo mal leicht geht, dass das sehr verwunderlich in diesem Zeitalter wäre.

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