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Wir über uns

Das Gurutattva


von Swami B.A.Paramadvaiti, Berlin, 4.5.99

"Die Gleichgültigkeit, die man Anderen gegenüber möglicherweise empfinden kann"

Das finden wir sehr oft. Und vor allen Dingen, wenn Leute mit Drogen zu tun gehabt haben .Dann ist es sehr häufig zu finden, dass sie sagen: "Ach, vergiss es! lass `sie doch. Ist doch alles egal. "Die sind sehr leicht dazu geneigt, sich gleichgültig zu verhalten. Gleichgültigkeit Anderen gegenüber ist ein Bestandteil im Grunde der Unpersönlichkeitsphilosophie. Wenn man gleichgültig ist, dann bedeutet das, man versteht nicht, dass Krishna uns alle liebt. Krishna ist niemals gleichgültig mit irgend Jemanden. Als Paramatma ist er im Herzen eines Jeden. Gleichgültigkeit ist was, dass ganz und gar gegen die spirituelle Neigung unserer Seele ist. Krishna ist immer allen so zugeneigt, dass er auch bereit ist, ihnen alle ihre materiellen Wünsche zu erfüllen, wenn sie so viele haben. In der Hoffnung, wenn sie die alle mal erlebt haben und gesehen haben, dass das auch nicht das wahre ist, dass sie sich dann doch an seine Liebe wenden. Krishna zwingt uns nicht, ihm liebvoll zu dienen. Das wäre gegen die Natur der Dinge, der Liebe. Krishna sagt: "Gut, du kannst alles erfahren, was du möchtest, aber ich warte auf Dich, ich liebe Dich, ich komme hinter dir her. Ich gebe dir meine Botschaft." Es gibt eine liebevolle sehnsüchtige Suche des Herrn nach seinen verlorenen Geweihten, die hier weinend in dieser Welt sich verirrt haben. Alles, was von Gott her kommt, ist Liebe. Deshalb, gleichgültig zu sein, dass einem das Schicksal der Anderen überhaupt nichts angeht, dass man nichts damit zu tun hat, das ist kein gutes Gefühl. Deshalb aber braucht man die spirituelle Philosophie, denn sonst besitzt man nur Sentimentalismus. Wenn ich jetzt hier den ganzen Tag nur über Kossovo weine, das nutzt den Leuten in Kossovo auch nichts. Dadurch kann ich auch nichts ändern. Wenn es jetzt in meiner Macht stände, diesen Krieg oder irgend welche anderen Missstände dieser Welt zu beenden, ich würde es natürlich sofort machen, aber ich kann ja auch nicht das Leiden der Tiere in Berlin beenden, die jeden Tag ins Schlachthaus geführt werden. Und ich weiß von der karmischen Studie, dass: "wo es Schlachthäuser gibt, wird es später Schlachtfelder geben." Das ist bewiesen. Das ist verstanden worden. Und wird immer wieder von der Geschichte bestätigt. Natürlich versuche ich im Kleinen das zu machen, was ich kann. Weil ich eben auch von meinem geistigen Meister eine Botschaft bekommen habe, wie ich mich verhalten sollte, vor allem nicht gleichgültig zu sein.

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