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spirituelle Ernährung



Das Zubereiten und Opfern von prasadam

Das Zubereiten von prasadam beginnt bei der Auswahl der Nahrungsmittel. In der Bhagavad-gita erklärt Krishna, dass alle Nahrungsmittel den Erscheinungsweisen der materiellen Natur -Tugend, Leidenschaft und Unwissenheit -zugeordnet werden können. Getreide, Gemüse, Früchte, Milchprodukte und Nüsse gehören zu den Nahrungsmitteln in der Erscheinungsweise der Tugend, und nur sie können Krishna dargebracht werden. Zu den Nahrungsmitteln der Erscheinungsweise der Unwissenheit und Leidenschaft gehören solche, die faulig, gegoren und unrein sind oder Schmerz oder Krankheit verursachen (vgl. hierzu Bg. 17.8-10). Fleisch, Fisch und Eier, aber auch Knoblauch, Zwiebeln, Essig und Pilze gehören zu den niederen Erscheinungsweisen und können deshalb Krishna nicht geopfert werden. Auch Getränke, die Alkohol, Koffein oder Tein enthalten, müssen vermieden werden. Beim Einkaufen muß man sehr vorsichtig sein, da heute in sehr vielen Produkten tierische Zutaten zu finden sind. Man sollte immer die Beschreibung der Zusammensetzung durchlesen, und bei einem zweifelhaften Produkt muß man vielleicht sogar selber nachforschen. So gibt es zum Beispiel gewisse Sorten von Joghurt, Sauermilch, saurer Sahne und Creme, die Bindemittel oder Gelatine enthalten( eine Substanz, die durch das Auskochen Von blutfrischen Knochen, Kalbsköpfen und -füßen hergestellt wird). Ebenso enthalten die meisten Käsesorten Lab, ein Milchgerinnungsenzym aus dem Magengewebe von geschlachteten Kälbern.

Je feinfühliger ein Mensch in spiritueller Hinsicht wird, desto vorsichtiger wird er auch bei seiner Ernährung, nicht nur in bezug auf die Zutaten, sondern auch in bezug auf die Zubereitung. Er wird es deshalb auch vermeiden, Speisen zu essen, die nicht im spirituellen Bewusstsein gekocht wurden. Gemäß den feinstofflichen Gesetzen der Natur beeinflusst das Bewusstsein des Kochs die Nahrung, die ihrerseits das Bewusstsein desjenigen beeinflusst, der sie ißt. Kochen ist wie malen. Ein Gemälde ist nicht nur eine Zusammenstellung von Pinselstrichen auf einer Leinwand, sondern der Ausdruck der Gefühlswelt des Malers, weshalb das Gemälde auch beim Betrachter bestimmte Gefühle und Eindrücke erweckt. Ebenso werden wir durch Speisen beeinflusst, die wir nicht nur betrachten, sondern auch zu uns nehmen. Wer ein spirituelles Leben führt, wird daher keine Speisen essen (vor allem keine getreidehaltigen), die von materialistischen gesinnten Menschen zubereitet wurden.(Getreide gilt als besonders starker "karma -Überträger".)

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