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spirituelle Ernährung



Bhakti- yoga und Vegetarismus

Krishna - Bewusstsein ist nicht nur eine theoretische Philosophie, sondern durchdringt alle Aktivitäten unseres Alltagslebens, vor allem auch die Zubereitung und den Verzehr von Nahrung. Für den Gottgeweihten ist das Kochen und Darbringen von Speisen ein Ausdruck seiner bhakti, d.h. seiner Liebe zu Krishna. Sogar im weltlichen Leben ist es so, dass man für jemanden, der einem besonders nahe steht, gerne kocht oder ihn gern zum Essen einlädt. Der Gast ist nicht so sehr vom Essen und von den einzelnen Gerichten berührt als vielmehr von der Aufmerksamkeit, die ihm entgegengebracht wird, und von der Mühe, die sich der Gastgeber machte. "In analoger Weise kocht der Gottgeweihte für Krishna und lädt Ihn ein, als erster von den Speisen zu kosten; das ist im bhakti-yoga von größter Wichtigkeit, um unsere Liebe zu Krishna zu vergrößern. Mit Seiner unbegrenzten, alldurchdringenden Kraft kann Krishna materielle in spirituelle Energie verwandeln. Wann immer etwas Materielles mit Krishna in Kontakt kommt, wird es "spiritualisiert". Wenn wir also Krishna also Speisen opfern, werden auch sie spiritualisiert; solche geweihte Nahrung nennt man im Sanskrit prasadam, was wörtlich "die Barmherzigkeit des Herrn " bedeutet.

Prasadam zu sich zu nehmen ist ein grundlegender Vorgang des bhakti-yoga. In anderen Formen des yoga und der Askese ist man gezwungen, seine Sinne künstlich zu unterdrücken, aber im bhakti-yoga ist das nicht nötig, da man lernt, wie man seine Sinne richtig gebraucht. Jeder muß sich zum Beispiel ernähren, aber ein Gottgeweihter weiß, wie man sich spirituell ernährt. Dadurch wird auch der eigene Körper spiritualisiert, und man fühlt sich immer mehr zu den spirituellen Freuden hingezogen, die jede materielle Sinnenfreude bei weitem übertreffen. Sri Caitanya sagte über Prasadam: " Jeder hat diese Speisen schon früher einmal gekostet. Wenn sie jedoch für Krishna zubereitet und Ihm mit Hingabe geopfert wurden, zeichnen sie sich durch außergewöhnlichen Geschmack und seltenen Wohlgeruch aus. Man sollte verstehen, dass der spirituelle Nektar von Krishnas Lippen diese gewöhnlichen Speisen berührt und ihnen all Seine transzendentalen Eigenschaften verliehen haben muß.

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